Kalender 2026
Unser Mitglied Frau Soo Fink hat einen Jahreskalender für 2026 mit Motiven aus dem Schönbuch entworfen. Zwölf farbfrohe Aquarelle. Der Kalender kann im WaldenBuchladen erworben werden oder auch in der Buchhandlung Ebert in Echterdingen.
Es müssen ja nicht immer die Alpen oder die Impressionisten sein!
J.S.
Eine Buchempfehlung
unseres Mitglieds Christine Löb
In der Romanbiografie geht es um das Leben der armenischen Künstlerin Mariam
Aslamazyan (1907-2006), die in ihrer Heimat als "armenische Frida Kahlo"
bezeichnet wird. - Mariam und ihre Schwester Yeran wollen schon als Kinder immer
nur malen. Sie sind begabt und sollen in Moskau Malerei studieren. Da ihr Vater
aber ein wohlhabender Müller ist, konfiszieren die Bolschewiken nicht nur den
Familienbesitz. Die Aslamazyans gelten auch als Klassenfeinde, als Kulaken.
Ganze dreizehn Mal wird Mariam von der Hochschule geworfen. Erst durch die
Unterstützung von Lenins Witwe kann sie studieren. Trotz vieler Hindernisse wird
Mariam eine sowjetische Vorzeigekünstlerin, die im Ausland ausstellen und
dorthin reisen durfte. Und der heute in Armenien ein ganzes Museum gewidmet ist.
Mariams Farben beschreibt ihren lebenslangen Spagat zwischen der eigenen
künstlerischen Freiheit und der Vereinnahmung durch das System.
Im Buch sind Fotos von Mariam Aslamazyan und von ihren Bildern zu sehen.
Mariams Farben". Hardcover, 19,90 Euro
Für Iris Lemanczyk ist es die zweite Romanbiografie. Die erste ist ein
Jugendbuch und erzählt das Schicksal des Sintojungen Kajetan Reinhardt im
Dritten Reich. Iris Lemanczyk kommt vom Journalismus, gründliche Recherche
gehört zu all ihren Büchern, die uns in verschiedenste Ecken der Welt führen.
Auf Mariam stieß sie während einer Lesereise in Armenien auf Einladung des
Goethe-Instituts.