Die Kunst ist ein weites Feld - Spannend - Bereichernd

Ausstellung im Rathaus Waldenbuch - 11.3. bis 22.4.2007

"Neue Ufer" 

Annette Janle und Birgit Rehfeldt

Rathaus Waldenbuch

Annette Janle, Malerei, Zeichnung / Birgit Rehfeldt, Skulptur. Die Tübinger Künstlerin Annette Janle (*1960) und die in Ostfildern lebende Künstlerin Birgit Rehfeldt (*1965) haben jeweils für sich charakteristische Ausdrucksformen gefunden, die auf den ersten Blick sehr unterschiedlich erscheinen. Und doch gibt es vielfältige Verbindungen: im Wechsel zwischen intuitivem und rationalem Vorgehen, in der Widersprüchlichkeit und energetischen Dichte der Arbeiten und in ihrer eigenwilligen erzählerischen Komponente. Zusätzliche Öffnungszeiten: So 1.4.07 und So 22.4.07, 14-16 h. (Abb.: Annette Janle ›o.T.‹ 2005, Acryl/MDF, 120x140 cm)

                       

Charakterisierung der Arbeiten

Annette Janles Bilder leben von der Wirkung ihrer ausdrucksstarken Farben. Die Farbe wird dabei zum Stimmungsträger, sie ist Ausdruck von Gefühl und Atmosphäre und nimmt den Betrachter gefangen. Ihre Arbeiten sind aus vielen Schichten aufgebaut. Die Farbe wird teilweise abgekratzt oder abgewaschen, es werden Linien eingeritzt und Flächen übermalt. Organisches stößt auf Konstruiertes, Bewegtes auf Statisches, Zeichen auf Fläche. In neuerer Zeit schreibt sie in ihre Bilder eigenwillige Texte ein, die der Bildaussage eine neue Dimension hinzufügen.

Die Skulpturen von Birgit Rehfeldt hingegen haben immer den Menschen zum Thema, insbesondere die weibliche Figur ist ihr bevorzugtes Motiv. Mit einem ausgeprägten Gefühl für das Material schafft sie Frauengestalten, die in ihrer formalen Klarheit einen spannungsvollen Kontrast bilden zu einer oft komplexen Bewegung. Gerade die Skulpturen in Alabaster besitzen eine ungewöhnliche Weichheit und Transparenz. Die Arbeiten in Holz zeigen Frauen bei verschiedenen Tätigkeiten und sind aus einem Stück entstanden. Insbesondere die „Schwimmerinnen“ sind Ausdruck des im „Fluss seins“, der ständigen Veränderung im Leben jedes Menschen.

__________________________________________________________________________

Ausstellung im Rathaus Steinenbronn - ^14.10. bis 18.11.2007

A. Lindel und M. Welzel

"Farbe und Form - Eine Begegnung" 


Antje Lindel

Die im Umkreis bekannte Ärztin lebt in Waldenbuch und betreibt Ihre Praxis in Echterdingen. Sie ist mit Mehrfachbegabung gesegnet, aber auch mit Fleiß und Durchhaltevermögen. Seit 1994 beschäftigt sie sich intensiv mit der Malerei, insbesondere mit der Aquarellmalerei. Als lebhaftes Vereinsmitglied der Kunstfreunde hat sie sich seit Jahren an den Weihnachtsmärkten und den Künstlerforen beteiligt – bekannte Galerien vertreten sie. Ihre Bilder sind gekennzeichnet durch ungewohnte Perspektiven, spannende Kontraste, reizvolle Landschaften, Blumen in ungewohnter Sicht. Konzentration auf das Wesentliche lässt das Wesenhafte des Motivs erkennen – und das bei reduziertem Einsatz der Mittel: Wenige Elemente bestimmen die Bildkomposition. Dem entspricht der sparsame Einsatz der Farben, der aber gerade die feinen Farbnuancen zur Wirkung bringt. Ein überaus sensibles Farbgespür charakterisiert ihre Arbeiten. Die ebenfalls zur Ausstellung kommenden Zeichnungen zeigen eine sichere Handhabung unterschiedlicher Techniken.


Manfred Welzel


Der 1926 in Berlin geborene Bildhauer Manfred Welzel wird in der Ausstellung „ Farbe und Form – eine Begegnung“ plastische Arbeiten in Bronze und Holz präsentieren. Grundmenschliches erfährt in allen Werken Welzels eine gestalterische Reduktion auf Wesentliches. Ein gesteigertes Erleben bildnerischer Aussagen soll gerade dadurch den Betrachtern unmittelbarer ermöglicht werden. Inhaltlich spielt das Motiv der Begegnung auf unterschiedlichen Ebenen eine wichtige Rolle: als zentraler Bestandteil des Schaffensprozesses, als eigentliches Thema zahlreicher Werke, aber auch als Erlebnis beim Betrachten der ausgestellten Arbeiten. Plastisches Gestalten, als ordnender Prozess im Bildnerischen bedingt hier eine wesensbezogene

___________________________________________________
A. Janle                               B. Rehfeld